Tornado verwüstet Teile von Sachsen-Anhalt
13. September 2011Ein Tornado zusammen mit schlimmen Hagelschauern hat in den vergangenen Tagen Landstriche von Sachsen-Anhalt großräumig verwüstet und schwere Schäden in den Haushalten angerichtet. Schwere Unwetter haben vor allem in weiten Teilen Ost- und Süddeutschlands teils schwere Schäden verursacht. Geschädigte sollten sich daher möglichst schnell bei ihrer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung melden, um Schäden durch die Versicherung finanzieren zu lassen.
Wasser- und Windschäden
Der Tornado deckte Dächer ab und Wasser drang in Keller und Gebäude ein. Starke Windböen ließen Äste abbrechen und Bäume umknicken. Ab einer Windstärke von 8 müssen die Versicherungen Schadensersatz leisten. Vor allem Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen stehen nun in der Pflicht. Wichtig ist vor allem, dass man Folgeschäden so gut wie möglich vermeiden muss. Werden zum Beispiel Dachfenster zerstört, muss man die Löcher mit provisorischen Planen abdecken. Für Folgeschäden, die hätten vermieden werden können, zahlen Versicherungen nicht.
Wohngebäudeversicherung gegen Naturereignisse sinnvoll
Um bei einem Unwetter auch wirklich Geld von der Versicherung zu bekommen, braucht der Eigentümer eine Wohngebäudeversicherung. Für Wasserschäden braucht man eine zusätzliche Elementarschadenversicherung. Nur sie zahlt bei Schäden durch Naturereignisse wie Überschwemmung, Absenken des Erdbodens oder Schneedruck. Hauseigentümer in Ostdeutschland, die noch eine alte DDR-Police haben können sich freuen, denn diese Policen beinhalten noch die Überschwemmungsschäden. Diese Policen werden von der Allianz weitergeführt.
Schlagworte: Sturmschäden, Windstärken, Wohngebäudeversicherung